Budapest, die Hauptstadt der Republik Ungarn


Circa 1,8 Millionen Menschen leben in Budapest. Dies ist ein Fünftel der Bevölkerung des ganzen Landes.
Die Stadt liegt an der Donau, und wir stellten auf Anhieb viele Ähnlichkeiten zu unserer Lieblingsstadt Prag fest: die Lage am Fluss, die Architektur der Gebäude, die Regierungsgebäude auf dem Hügel, die Brücken, die die Stadtteile verbinden.
Ein Teil der Stadt verteilt sich auf die hügeligen Stadtteile Buda und Obuda am Westufer der Donau, die übrigen Teile auf das flache Pest am Ostufer.

Auch Budapest ist eine Stadt, die erlaufen werden will, wobei die Entfernungen in Prag etwas freundlicher zu müden Touristenfüßen sind.
Es gibt viele interessante Sehenswürdigkeiten zu entdecken:
- das Parlamentsgebäude, das einen an London denken lässt
- der Königspalast, zu dem man viele Stufen hochsteigen muss
- das Nationalmuseum mit unzähligen interessanten Stücken zur Geschichte
des Landes
- das Ethnografische Museum mit Ausstellungsstücken zur ungarischen
Volkskultur
- die berühmte Kettenbrücke: an dem Tag, an dem wir den Königspalast auf
dem Hügel besichtigten und todmüde zu unserem Hotel auf der anderen
Seite zurückkehren wollten, wurde sie gesperrt, weil jemand drohte, sich von der Brücke zu stürzen - und die nächste Brücke war weit entfernt.
- die Váci-Straße mit schönen Geschäften
- das Millenniumsdenkmal am Heldenplatz, über den ein eiskalter Wind fegte.
- die Burg Vajdahunyad, die das Landwirtschaftsministerium beherbergt.
Romantisch lag sie im verschneiten Park, ganz in der Nähe eine
wunderschöne Schlittschuhbahn, auf der viele junge und ältere Menschen zu
Musik ihre Kreise zogen.
- die Figur der kleinen Prinzessin, die auf einem Geländer an der Donau sitzt.

Unser Fazit nach fünf Tagen Budapest:
Die Stadt hat uns gut gefallen, es gäbe noch Vieles zu entdecken. Wir würden uns wünschen, dass viele der wunderschönen Gebäude so liebevoll restauriert würden, wie die in Prag. Der Zahn der Zeit nagt an ihnen und es wäre ein Jammer, wenn sie weiter zerfallen würden.
Budapest im März war bitterkalt. Man hatte großes Mitleid mit den Obdachlosen, die auf Pappe in den Hauseingängen lagen oder in langen Schlangen vor der Essensausgabe in der Stadt standen.
Wir werden wiederkommen - aber im Sommer.



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